Das richtige Holz – die halbe Miete
Bevor das erste Streichholz gezündet wird, beginnt das gute Feuer beim Holz. Trockenes, gut abgelagertes Hartholz wie Buche, Eiche oder Birke sind ideal. Das Holz sollte mindestens ein bis zwei Jahre gelagert sein – feuchtes Holz qualmt, gibt wenig Wärme und macht den Abend zur Rauchkur.
Für jedes Feuer gilt: Kleinere Holzstücke, die gut in den Feuerkorb passen, brennen effizienter und gleichmässiger. Zu dicke Scheite brauchen zu lange zum Anfangen. Ein kurzes Sägen lohnt sich.

Schicht für Schicht – der Aufbau macht den Unterschied
Das Geheimnis eines schnell brennenden Feuers liegt im Aufbau. Uli Sorglos, Erfinder der Feuerzunge, schwört auf eine einfache Methode: Zunächst etwas trockenes Anzündmaterial in die Mitte – Zeitungspapier, Holzwolle oder natürliche Anzünder aus dem Handel. Darüber kommen dünnere Holzspäne oder kleine Äste. Erst danach folgen die Holzstücke, locker aufgeschichtet, damit die Luft zirkulieren kann.
Wichtig: Nicht zu viel auf einmal reinpacken. Ein überfüllter Feuerkorb erstickt das Feuer, bevor es richtig brennt. Lieber langsam aufbauen und zuschauen, wie sich das Feuer seinen Rhythmus sucht.
Vergiss Brandbeschleuniger – Physik reicht
Anzündflüssigkeiten, Föhn oder Blasebalg? Brauchst du bei der Feuerzunge nicht. Die Konstruktion ist so durchdacht, dass die natürliche Luftzirkulation die Arbeit übernimmt. Du zündest an, ziehst das höhenverstellbare Kaminrohr in die richtige Position – und das Feuer zieht von selbst an.
Uli sagt es selbst am besten: «Reine Physik und ein bisschen pyromanisches Blut» – mehr braucht es nicht. Das Kaminrohr sorgt für Zug, die Flamme bleibt geschützt, und du sitzt rauchfrei daneben. Kein Husten, kein Tränen der Augen, kein Geruch in der Jacke.
Vom Feuer zur Feuerstelle – wann kannst du grillen?
Das Schöne an der Feuerzunge: Du musst nicht lange warten. Schon wenige Minuten nach dem Anzünden kannst du mit dem Grillieren beginnen. Die Strahlungswärme des Feuers ist gleichmässig und schonend – ideal für Spiesse, Grillkörbe, Fondue oder Raclette.
Und wenn das Grillgut fertig ist und der Hunger gestillt – dann bleibt das Feuer einfach weiter das Herzstück des Abends. Die Flamme tanzt, die Gespräche fliessen, und irgendwann bringt der Nachbar vielleicht eine Flasche Rotwein vorbei. Genau so, wie es sein soll.
Unsere Empfehlung
Du hast noch keine Feuerzunge, aber die Vorstellung eines solchen Abends klingt verlockend? Dann schau dir die Feuerzunge M und L auf sorglos-design.ch an – zwei Grössen, die für jeden Garten und jeden Geniessertyp passen. Auf der Produktseite findest du auch ein Video, in dem Uli Sorglos persönlich zeigt, wie das Anfeuern in der Praxis aussieht.
Und wer das Handwerk vertiefen möchte: Unsere Grillkurse sind genau das Richtige. In kleiner Runde lernst du die ganze Bandbreite der Feuerzunge kennen – von der ersten Flamme bis zum fertigen Menu.

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